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Honigsorten und Produkte aus dem Bienenvolk

Die Produktpalette von Honigsorten entsteht durch Anwandern von sogenannten Trachtgebieten (Wanderimkerei) oder durch Abschleudern von Honigen nach der Blüte der einzelnen Blütenpflanzen (Standimkerei). Dabei kommt es durch ein gleichzeitiges Blühen vieler unterschiedlicher Pflanzen in der Nähe des Standes zur Vermischung von Honigsorten.

Entsteht ein Honig überwiegend aus einer Tracht, spricht man von einem Sortenhonig. Mischhonige entstehen durch Sammeleintrag aus verschiedenen Blütenpflanzen, oder der Imker schleudert mehrere Honige gleichzeitig oder vermischt nach dem Schleudern mehrere Honige miteinander.

Da im Donautal keine Massentrachten (z.B. Raps) angebaut werden und es auch keine natürlichen Massenansammlungen von einer blühenden Pflanzenart gibt (z.B. Akazie oder Linde) handelt es sich bei meinen Honigen um Mischhonige.

Die Wiesen, an deren Rändern meine Bienenstöcke aufgestellt sind, werden zum größten Teil nachhaltig bewirtschaftet. Die Magerwiesen um Schloß Werenwag werden nicht vor Ende Juni gemäht und auch nicht gedüngt. Sie beherbergen nicht zuletzt deswegen eine große Pflanzenvielvalt, wie sie heute kaum noch angetroffen wird. Die vielen verschiedenen Kräuter bekommen die Chance zur Blüte zu gelangen und sich zu vermehren.

Hunderte von teilweise uralten Obstbäumen, Linden und Kastanien säumen die Wege in diesem wunderschönen Areal und stellen für meine Bienen und viele andere Lebewesen einen unvergleichlichen Lebensraum dar.

Blütenhonig
Mein Blütenhonig besteht aus überwiegend aus Löwenzahnnektar und dem der verschiedenen Obstblüten der Streuobstwiesen die zur gleichen Zeit blühen. Er ist hell und mild im Geschmack. Er kristallisiert, wie alle Blütenhonige, rasch. Ich rühre den Blütenhonig kurz vor dem Abfüllen in die Gläser, so bekommt er einer cremige Konsistenz und man kann ihn gut streichen.

Sommertracht
Die Sommertracht ist eine Mischung aus dem Nektar der saftigen Kräuterwiesen und der umgebenden Wälder des Donautales. Er ist etwas dunkler in der Farbe und von fruchtiger Natur und wird erst Ende Juni oder gar im Juli geschleudert. Er kann Kastanie, Linde, Phacelia, Weißdorn, Klee und viele andere Nektare, sowie Honigtau von den Nadelhölzern der dichten Wälder Werenwags enthalten.

Waldhonig
Waldhonig aus dem Donautal wird von den Bienen an den Fichten des Donautals geholt. Er hat eine malzige Note und ist dunkler wie meine anderen Honigsorten. Es gibt ihn nur, wenn die Witterungsbedingungen im Juli stimmen. Daher kann nicht jedes Jahr Waldhonig geerntet werden.

Weitere Bienenprodukte...

Blütenpollen
Das Eiweißfutter mit dem die Bienen ihre Brut ernähren. Für den Menschen ist er gut für das Immunsystem und beugt Erkältungen und anderen Krankheiten vor. Er wird gern als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Neben pflanzlichem Eiweiß enthalten Pollen auch Vitamine, Aminosäuren, Hormone, Enzyme und Fette, Antihistamine und Antioxidantien.

Propolis
Propolis - das sogenannte Kittharz der Bienen hat eine natürliche antibiotische Wirkung.
In Propolis sind entzündungshemmende und gesundheitsfördernde Wirkstoffe wie Aminosäuren, Fettsäure, Benzoesäure, Vitamine B, E, H, P, Vanillin, Isovanillin, ätherische Öle, sowie hochwertige Spurenelemente und Mineralstoffe enthalten.
Es kann in Tinkturen, Salben und Cremes zum Einsatz kommen. Es hilft bei schlecht heilenden Wunden und entspannt die Haut. Die Tinktur hilft bei Halsschmerzen und Zahnfleischproblemen.
Die Bienen verwenden es zum antibakteriellen Abdichten ihres Bienenstocks. Alle Ritzen werden damit ausgekleidet und so wird Bakterienherden im Stock vorgebeugt. Die Priester des alten Ägyptens kannten diesen Stoff und gebrauchten ihn in großen Mengen in der Heilkunde und der Kunst der Mumifizierung ihrer Toten. Früher wurde es auch im Geigenbau verwendet um das Holz zu imprägnieren.

Bienenwachs
Mit acht Drüsen an ihrem Hinterleib produzieren junge Arbeiterinnen, die zwischen 12 und 18 Tagen alt sind, den Baustoff aus dem das Bienennest gebaut wird. Die Produktion von Bienenwachs ist für die Bienen recht aufwendig. Für ein Kilo Wachs verbrauchen die Bienen bis zu 10 Kilo Honig. Bienenwachs besteht überwiegend aus Myricin, ein Gemisch aus Estern, Säuren und langkettigen Alkoholen. Dazu kommen mehrere Säuren und gesättigte Kohlenwasserstoffe.
Bienenwachs ist das Baumaterial des Bienenstocks. In den Waben die die Bienen als architektonisches Meisterwerk daraus bauen, wird die Brut aufgezogen und der Honig eingelagert. Bienenwachs wird gerne in der Kosmetik verwendet. Es ist luftdurchlässig ist und verstopft die Poren nicht. Es ist wie ein wasserfestes Pflaster auf der Haut und schützt somit.
Es kann Verwendung als Grundlage für Salben, als Kerzen und viele andere Dinge verwendet werden. Auch Gummibärchen kleben in der Tüte nicht aneinander, weil sie mit Bienenwachs als Trennmittel beschichtet sind.

Wirkungen von Bienenwachs:
- Schutz für die Haut
- Wasserabweisend und doch atmungsaktiv und Feuchtigkeitsdurchlässig
- Rückfettend
- Enthält Vitamin A und hilft Haut bei der Regeneration
- Enthält immer Propolis und wirkt somit keimhemmend

Eine Platte aus warmen Bienenwachs auf die Brust gelegt, kann beruhigend (wie ein Wärmekissen) bei Erkältungen, gegen Husten und bei Lungenproblemen wirken.

Seit dem Winter 2016/2017 produziere ich die Mittelwände, die ich meinen Bienen als Bauhilfe gebe selbst - aus ihrem eigenem Wachs. Ein geschlossener Kreislauf. Somit kann ich sicher sein, dass keinerlei Fremdstoffe bei der Umarbeitung des Materials durch Dritte in den wertvollen Rohstoff gelangen können.


Eigene Gießform für reine Wachsplatten


Gelee Royale
Gelee Royale der sagenumwobene Königinnenfuttersaft, der dafür sorgt, dass aus einer gewöhnlichen Arbeiterinnenmade eine Königin wird. Die Arbeiterinnen stellen es mit speziellen Kopfdrüsen her, um in der Schwarmzeit junge Königinnen heran zu ziehen.
Ihm werden magische Kräfte nachgesagt. Es wird in der Kosmetik und als Nahrungsergänzungsmittel verwendet.
Die Wirkstoffe im Gelee Royal sind unter anderem die Fettsäuren 10-Hydroxy-Decansäure (10HDA) und die 10-Hydroxy-2-Decansäure (10H2DA). Außerdem enthält es bestimmte Proteine, sogenannte MRJP (major royal jelly proteins). Diese Substanzen wirken nicht nur bei Bienen, sondern auch bei anderen Lebewesen.
Gelee Royal wirkt laut diverser Studien Immunsystem-stärkend und wohl sogar Blutzucker-senkend.
Bienenvölker produzieren Gelee Royale wenn die Königin entfernt wird, um in einer Art Notprogramm neue Königinnen nach zu ziehen und die Kolonie so zu retten. Dies bedeutet allerdings enormen Streß für das Volk. Ich verzichte daher auf die Produktion von Gelee Royale.

Bienengift
Das Gift, auch Apitoxin genannt, das uns so zusetzen und zuweilen auch tödlich sein kann, wenn ein Mensch an einer Bienengiftallergie leidet (anaphylaktischer Schock), hat auch einen therapeutischen Wert. Es hilft bei rheumatischen Beschwerden und Arthrose. Sicherlich eine schmerzhafte Therapie, doch scheint sie Linderung zu bringen. Bei der Behandlung lassen sich Menschen unter ärtzlicher Aufsicht stechen. Dabei sticht die Biene durch ein feinmaschiges Netz, sodaß der Stachel nicht stecken bleibt und das Tier weiterleben kann. Bienengift findet auch in Salben und Tinkturen zur Durchblutungsförderung Anwendung. In der Homöopathie wird Bienengift als Apisinum bezeichnet.
Es wird als Insektenstich mit dem Giftstachel dem Gegner eingespritzt. Eine Biene kann etwa 0,1 mg Gift verspritzen. Bienengift ist sauer (pH 4,5-5,5) und hat eine gelblich-opalisierende Farbe.
Das Gift ist eine Mischung verschiedener Sekrete. Mithilfe von sogenannten Drahtstromfallen wird das Gift für medizinische Zwecke gewonnen. Es besteht zur Hälfte aus Mellitin. Phospholipase A2 ist ein weiterer Bestandteil, der die Zellmembranen des gestochenen Opfers lokal um die Einstichstelle zerstört. Außderdem enthalten ist Apamin (Nervengift) und Hyaluronidase. Es erweitert die Blutgefäße und ihre Durchlässigkeit und bewirkt somit eine Ausbreitung der Entzündung.
Außerdem enthält das Gift Alarmpheromone, die anderen Bienen signalisieren, dass eine Biene angegriffen wurde und sie sich für die Abwehr eines Eindringlings bereit machen.

Bienenbrot oder Perga
Bienenbrot oder Perga wird Blütenpollen genannt, der von den Stockbienen bei der Einlagerung in die Wabenzellen mit dem Speichel der bearbeitenden Bienen vermischt und dadurch fermentiert wird. Durch diese Fermentierung wird der Pollen haltbar. Darüber hinaus wird der Pollen in der Zelle mit einer für das menschliche Auge nicht sichtbaren Propolisschicht umschlossen, die ihn vor Bakterien- und Pilzbefall schützt. Perga kann geeerntet und verzehrt werden. Es schmeckt wie ein nussiger Snack und es werden ihm ähnliche Eigenschaften und Wirkungen wie dem Pollen selbst nachgesagt.

Apilarnil
Apilarnil ist das männliche Gegenstück zu Gelee Royale. Es ist der von den Arbeiterinnen produzierte Futtersaft, der der männlichen Brut - den Drohnen - gefüttert wird. Es beinhaltet Eiweiße, Fette und natürlich auch männliche Hormone. Es wird in der Alternativ-Medizin gegen verschiedene Leiden verwendet.



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Ein Platz an der Sonne - am tief verschneiten Bienenhaus

Ein französischer Stockmeißel - das Klingonenschwert für Imker - fast eine Art Schweizer Taschenmesser



Verkehr an den Fluglöchern



Lebewesen am Bienenstand als Indikator für eine intakte Natur - Schlingnatter (Coronella austriaca)



Blütenpracht



In der Weide - in the willow

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Mal wieder etwas Met machen… Met macht Mut.

Der Donautalimker - Christian Vetters - Ringstrasse 6 - D-88631 Beuron-Langenbrunn